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| Bisher besprochene Platten Modest Mouse - We were dead before the ship even sank (November 2007) Hot Chip - Made in the dark (Februar 2008) Nick Cave & The Bad Seeds - Dig!!! Lazarus Dig!!! (März 2008) The Kills - Midnight Boom (März 2008) Portishead - Third (April 2008) Franz Ferdinand - Tonight (Januar 2009) |
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Aktuelle Besprechung (April 2009) Super Furry Animals - Dark Days/Light Years Die stark behaarten Tierchen mit neuem Album
Ja, doch, nach blur, Franz Ferdiand oder LCD Soundsystem gehören auch die verschwurbelten Super Furry Animals zum erweiterten Kreis der Hausbands auf wanderingrocks.de. Ich habe sie mit ihrem großartigen Album Phantom Power für mich entdeckt. Und, zugegeben, die zwei nachfolgenden LPs waren nicht der absolute Bringer. Jetzt liegt also mit Dark Days/Light Years das neunte Studioalbum der Waliser vor.Gut drauf scheinen sie zu sein, die lieben Super Furry Animals. Zumindest dem geselligen Palaver zu Beginn des ersten Tracks Crazy naked girls nach zu urteilen. Mit einem polternden Breakbeat geht’s dann gleich zur Sache. Untypisch hart für Super-Furry-Animals-Verhältnisse. Dreckig und gut. Viel Gitarre. Sehr auf Gitarren bedacht geht es weiter. „It was a big fucking mountain“ beschreibt Gruff Rhys den Berg, der sich ihm einfach aus heiterem in den Weg gestellt hat. So ein komischer Berg muss dann natürlich im rhythmischen mid-tempo, stampfend bestiegen werden. Also: auch die zweite Nummer MT. super. Das dritte Lied fällt etwas ab, hält aber immer noch die Fahne „Das scheint ein saugutes Album zu werden“ hoch. Etwas unorthodoxer wird’s dann mit Inaugural Trams. Mehr Pop. Mehr Schwurbel. Hoch melodiös. Es pfeift und kniedelt. Und Nick McCarthy von Franz Ferdinand gibt den deutschen Gastsänger: „Oh, kuck, Tante Uta aus der Revue!“ Man wird aus diesem Karrussell gleich ans nächste Lied weitergegeben. Ähnelt im Stil etwas MT. Und man ist baff: die CD schiebt die Messlatte immer höher und man muss bereits hin und wieder an glorreiche SFA-Singles wie Golden Retriever denken. Doch die Wende kommt. Irgendwie hat sich jemand mit dieser Messlatte zu schnell umgedreht und oben erwähnte Flagge aus bis jetzt noch nicht erwähnter Hand geschlagen. Denn so gut die ersten fünf Lieder waren, so, Entschuldigung, arschlangweilig ist das sechste Lied. Rumgeschalalalahe. Ziemlich uninspiriert. Schade. Dann folgt mit The very best of Neil Diamond eine Prise nordafrikanischer TripHop, der sehr an Thievery Corporation erinnert. Macht sich gut. Der Trend der Platte geht aber trotzdem weiter nach unten. Es folgen Lieder im typischen Stil der Band, können aber nicht viel reißen. Sondern bleiben eher belanglos. Noch etwas besser dann der letzte Track Pric. Das lang gezogene, elektrolastige, letzte Stück auf der Platte im Stil von Slow Life. Abschliessend noch ein kleiner Tipp: Das Album ist derzeit (11.Mai 2009) in voller Länge auf der MySpace-Seite der Super Furry Animals zu hören. Link siehe unten Insgesamt geben sieben gute bis sehr gute Lieder von zwölf Tracks drei Punkte. Und die ersten fünf Lieder würden mindestens vier Punkt bekommen, wenn sie alleine auf einer EP wären. So leider nicht. Ich habe überlegt, wegen dem wunderschönen Cover einen halben Extrapunkt zu geben, mich aber dagegen entschieden. Trotzdem bleibt das Album besser als Hey Venus und Lovekraft. Die Super Furry Animals sind wieder ein Stück mehr Hausband geworden.
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Und hier gibts noch ein Leckerli, ein Making of zu | |||||||
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