|
|
| | Neuigkeiten | Die neue Platte | Links | Aufleger | Sonstiges | | |||||||
![]() |
|||||||
![]() |
|||||||
| Bisher besprochene Platten Modest Mouse - We were dead before the ship even sank (November 2007) Hot Chip - Made in the dark (Februar 2008) Nick Cave & The Bad Seeds - Dig!!! Lazarus Dig!!! (März 2008) The Kills - Midnight Boom (März 2008) Portishead - Third (April 2008) |
|||||||
![]() |
|||||||
Aktuelle Besprechung (März 2008) Nick Cave & The Bad Seeds - Dig!!! Lazarus Dig!!! I hear you guys sold your pianos and bought guitars
15 ft of pure white snow war im Jahr 2001 das erste Lied von Nick Cave, welches mir richtig gut gefiel. Und zwar aus dem Grund,
dass es mal etwas mehr zur Sache ging. Noch dreckigerer wurde es dann letztes Jahr mit Caves Projekt Grinderman. Auf der Platte
waren einige unglaubliche Rock-Rotzer drauf, die zum besten aus dem Jahr 2007 gehören. Get it on zum BeispielEin bisschen in dieser Tradition steht auch das neue Nick Cave and The Bad Seeds Album Dig!!! Lazarus Dig!!!. Nicht ganz so schnell und rockig wie Grinderman, aber doch stets die Hand an den Gitarrensaiten. Als ich die gleichnamige Single das erste Mal hörte, machte ich gleich eine Notiz auf meinem imaginären Notizzettel: Das neue Nick Cave Album kaufen. Die Single hat Bestand und ist immer noch sehr gut. Cavemäßig langsame Stücke sind von den insgesamt elf eigentlich nur zwei (Moonland und Jesus of the moon). Der Rest verwendet meist gehobenes bis schnelles Tempo. Bis auf Night of the lotus eaters; nicht schnell aber auch kein Cave-Klavierstück. Vielmehr düster monoton metallisch klirrende Gitarre. Sehr gut. Eines der besten Lieder auf dem Album. Dazu kann auch We call upon the author to explain gezählt werden. Wiederum deutlich schneller (siehe Hörprobe). Wenn mein Verdacht richtig ist und der Titel (frei übersetzt) Wir bitten den Autor um Erklärung an Gott gerichtet ist und er doch bitte diese wirre Welt erklären soll, kommt zu guter Musik auch noch ein herausragender Text hinzu. Tolle, abendliche Roadmovie-Musik folgt dann mit Hold on to your self. Mit einem ebenfalls bemerkenswerten Text (More news from nowhere) zu allen möglichen Visionen und Räuschen endet das Album dann. Wenn sich bei den etwas schwächeren Songs nicht das etwas staubige Altherrenrock-Gefühl breit machen würde, bekäme Dig!!! Lazarus Dig!!! auch mehr als dreieinhalb Punkte. Trotzdem ist es für mich, zusammen mit Goldfrapp, die bisher beste Neuerscheinung 2008.
| |||||||