Alternative Suchmaschinen


Forestle: Eine Suchmaschine, bei der mit jeder Anfrage Regenwaldgebiet vor der Zerstörung bewahrt werden soll.
Google es doch mal schnell. Ich schaus mir grad mal auf Google Maps an, wie ich da hinkomme. Was sagt Google Analytics zum Besucherverhalten auf der Homepage? Google Bildersuche.
Google hat ein unglaublich umfangreiches und stellenweise auch sehr gutes Angebot. Sicherlich ein Grund, warum sie bei den Suchmaschinen und einigen anderen Dienstleistungen im Netz nahezu eine Monopolstellung inne haben. Das heißt aber nicht, dass man sich nicht auch mal nach Alternativen umsehen darf. Gerade auch, weil Gerüchte um nicht ganz korrektes Handling privater Daten bei Google immer wieder die Runde machen. Bis jetzt konnte das jedoch nicht nachgewiesen werden.
Zwei Alternativen werden an dieser Stelle vorgestellt.

Mit der Suchmaschine Regenwald retten
Das hat sich die Suchmaschine Forestle zur Aufgabe gemacht. Wie funktionierts? Ähnlich wie es bei Google auch gemacht wird. Geld kommt in den Laden durch Klicks auf Werbungen, die in der rechten Spalte neben den Suchergebnissen angezeigt werden. Und dieses Geld wird, in Zusammenarbeit mit The Nature Conservancy, in den Kauf von Regenwaldfläche investiert, die so vor Abholzung geschützt werden soll.
Ursprünglich hat Forestle mit Google kooperiert. Aber dann kam es zu Streitereien. Google hat Forestle vorgeworfen, die User dazu animiert zu haben, auch auf Werbung zu klicken, die sie nicht interessiert. Um so mehr Geld zu verdienen. Das entspricht nicht den AdSense-Richtlinien von Google. Google kündigte also die Zusammenarbeit. Wer in diesem Streit Recht hatte, kann ich nicht beurteilen. Forestle macht jetzt auf der eigenen Seite deutlich, dass solches Schinden von Werbeklicks nicht gewünscht ist. Mittlerweile besteht eine Zusammenarbeit mit Yahoo. Erste Tests meinerseits haben gute Suchergebnisse geliefert. Das Projekt wirkt ziemlich glaubwürdig. Nach Angaben von Forestle sichert jede Suchanfrage 0,1 m² Regenwaldfläche.
Als Suchfenster in den Browser kann man es auch integrieren.

Afroo: Suchmaschine finanziert Schulen für Afrika.
Soziale Suche mit Afroo
Nach fast genau dem gleichen Prinzip funktioniert die Suchmaschine Afroo. Sie verwendet die Suchergebnisse von Yahoo. Und Werbeeinnahmen entstehen ebenfalls über die Werbung auf den Ergebnisseiten. 60 Prozent dieser Einnahmen gibt Yahoo an Afroo weiter. Das Geld wird abzüglich der Betriebskosten an das Projekt Schulen für Afrika der UNICEF weitergeleitet. Der Erlös wird dazu verwendet, Schulen neu zu bauen, alte zu sanieren oder Trinkwasserversorgung ein zu richten. Es werden auch neue Einrichtungsgegenstände wie Tafeln etc. für die Schulen gekauft oder Lehrer auf Fortbildungen geschickt.
Die Aktionen werden unter anderem in Simbabwe, Südafrika und Angola durchgeführt.
Auch bei Afroo waren die Suchergebnisse gut. Meinem Eindruck nach sogar etwas selektiver als bei Google. Auch Afroo kann direkt in die
Browserleiste integriert werden.
Jetzt kann man sich entscheiden, welche Suchmaschine man mal alternativ zu Google ausprobiert.

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Leser-Meinung
Öfter mal nicht über Google suchen?
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